Willkommen auf dem Fohrenbühler Schellenmarkt

Seit über 478 Jahren erklingt zu Pfingsten auf der Fohrenbühl das Schellen-Läuten – und lockt Menschen aus der ganzen Region auf die malerische Passhöhe zwischen Hornberg und Schramberg. Was 1548 als Hirtentreff zum Tausch von Kuhglocken, Flöten und Handarbeiten begann, ist heute eines der traditionsreichsten Volksfeste im Schwarzwald: Zwei Tage Markt, Musik, Frühschoppen und gelebte Gemeinschaft – für Jung und Alt, für Einheimische und Gäste von weit her.

Programm 2026

Sonntag, 25. Mai

Montag, 25. Mai

Stände und Aussteller

  • Marktfahrer #2

    Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein…

  • Marktfahrer #2

    Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein…

  • Marktfahrer 1

    Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein…

Die Geschichte des Schellenmarktes

Pfingsten gehört seit jeher zu den Hochfesten der Christenheit, was sich an der Vielfalt des im Schwarzwald entwickelten Brauchtums zeigt.

Einer dieser vielen Bräuche, von denen in unserer modernen Zeit immer mehr in Vergessenheit geraten, waren die im Schwarzwald an mehreren Orten abgehaltenen Schellenmärkte.


Übriggeblieben im mittleren Schwarzwald ist davon lediglich noch der „Fohrenbühler Schellenmarkt“


Urkundlich nachgewiesen, ist dieser bis ins Jahre 1548, lange bevor die Passhöhe Fohrenbühl (784 m.ü.d.M.) besiedelt war.

Hier oben trafen sich die Hirtenbuben, Mägde und Knechte an Ihrem höchsten Feiertag im Jahr (Pfingsten war für das “Gesinde”, wie man die Hirtenbuben, Mägde und Knechte früher nannte, ein höherer Feiertag wie Weihnachten.
An diesem Tage musste sogar der Bauer das Vieh und den Stall selbst versorgen), auf Grüner Wiese zum Tausch von “Schellen”, zu gut deutsch: Kuhglocken.

Jeder Hirte nämlich war stets bestrebt, mit einem harmonischen Geläute seiner Herde zu bestechen. Gleichzeitig bot sich hierbei die Möglichkeit, selbstgeschnitzte Flöten, kleinere Werkzeuge und  sonstige Handarbeiten, welche das Hütevolk neben der Bewachung der Herde werkelte, feil zu bieten.

Schon um 1900 herum, gesellte sich das erste marktfahrende Volk dazu, und bot neben gewerblich gefertigten Schellen, auch Schleckereien, Strickwaren und anderes nützliches und unnützen Krimskrams an.

Bis zu Beginn der 50er Jahre, unterbrochen von den schlimmen Kriegsjahren, fand der Schellenmarkt auf und entlang der Passstraße  zwischen dem (heute) badischen Landgasthof Schwanen und dem (heute) württembergischen Adler statt.

Als dann im Zeichen des Wirtschaftswunders der Verkehr auf der Straße immer mehr zunahm, und den Markt, weshalb die Leute eigentlich hier hoch fuhren, beeinträchtigte, wurde Seitens der Behörden ein Ultimatum gestellt:
Entweder stellt einer der Landwirtschaftlichen Betriebe auf dem Fohrenbühl geeignetes Gelände  (welches in den 50er Jahren noch einen vielfach höheren ökonomischen Wert als Agrarfläche darstellte wie es heute der Fall ist) zur Abhaltung des Marktes zur Verfügung, oder der Markt wird aus “verkehrstechnischen- und  Sicherheitsgründen” unterbunden.

Der damalige “Jung-Schwanen-wirt Karl Lauble bot daraufhin, gegen den Willen der Alt-Schwanenwirtin, welche im Herzen noch Bäuerin war durch und durch, die hinter dem Gasthof Schwanen gelegene Schwanenwiese an.

Er selbst klebte mit Freunden auch die ersten Plakate in der näheren und weiteren Umgebung, um den Markt und den Tanz, welcher zur damaligen Zeit noch in den beiden Wirtshäusern abgehalten wurde, bekannt  zu machen.

Wie auch die Gesellschaft sich in den darauffolgenden Jahren durch die aufstrebende Wirtschaftskraft veränderte, so wechselten auch das Gesicht und das Angebot des Marktes.

Ende der sechziger Jahre waren die Menschenmassen, welche zu  Pfingsten auf den Fohrenbühl strömten, längst nicht mehr in den beiden Gasthöfen unterzubringen und zu bewirten.

Schwanenwirt Karl Lauble stellte erstmals ein  Festzelt auf dem Markt auf, nachdem zuvor noch unter freiem Himmel der Gerstensaft ausgeschenkt wurde, engagierte Blas- und Tanzmusik, und baute nach und nach den Schellenmarkt aus, zu einem der größten privat veranstalteten Volksfeste in der Region, welches an schönen Pfingsttagen von mehr als 10.000 Besuchern aufgesucht wird.

Aktuell wird der Schellenmarkt organisiert und veranstaltet durch den jetzigen Schwanenwirt Hans-Jörg Lauble mit Familie.

Noch immer zeugt der Schellen- und Glockenstand der Familie Moosmann a. Tennenbronn vom Ursrpung
des Fohrenbühler Schellenmarktes!

Anfahrt zum Schellenmarkt

So kommen Sie zum Fohrenbühler Schellenmarkt

Fohrenbühl liegt genau in der Mitte des Schwarzwaldes.
Sie finden uns auf der Passhöhe zwischen 78713 Schramberg und 78132 Hornberg.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine gute Fahrt sowie eine gute Anreise!

Anfahrt über die BAB 5 aus Richtung Karlsruhe oder Richtung Basel:

Ausfahrt Offenburg, auf die B 33 Richtung Villingen. Fahrt auf der B 33 durch das Kinzigtal bis Hornberg.
Ortsmitte Hornberg beim Rathaus links abbiegen in Richtung Schramberg – Lauterbach. Von Hornberg sind es noch ca. 8 km bis auf den Ortsteil Fohrenbühl.
Unser Haus liegt direkt auf der Anhöhe am höchsten Punkt an der L 108.

Anfahrt über die BAB 81 aus Richtung Stuttgart oder aus Richtung Singen:

Ausfahrt Rottweil auf die B 462 in Richtung Schramberg. In Schramberg an der Hauptkreuzung geradeaus durch einen kleinen Tunnel (ca. 400 m lang). Nach dem Tunnel (ca. 50 m) an der ersten Ampel rechts abbiegen in Richtung Lauterbach – Hornberg. Von hier aus sind es ca. noch 8 km durch Lauterbach hindurch auf der L 108 bis auf den Fohrenbühl.